Android: WhatsApp löscht Backups

24.08.18  Wer WhatsApp für Android verwendet, sollte vor 12. November überprüfen, wie es um seine Sicherheitskopien steht. Dann werden nämlich Backups, die seit mindestens einem Jahr nicht mehr aktualisiert wurden, von Google Drive gelöscht. Das gaben die Entwickler in einer kurzen Mitteilung zur Änderungen am Backup-Prozess unter Android bekannt. Unter „Einstellungen“ kann direkt in der App überprüft werden, wann zuletzt eine Sicherheitskopie in der Cloud abgelegt wurde. Ebenfalls kann dort direkt ein Backup veranlasst und eingestellt werden, wie oft automatische Kopien auf Google Drive erstellt werden sollen. Mit dem Inkrafttreten des neuen Prozesses werden die WhatsApp-Backups zudem nicht mehr auf das Speicherkontingent der Google-Drive-Nutzer angerechnet.
winfuture.de

Bundesgerichtshof erlaubt Werbeblocker

21.04.2018  Im Streit um Werbeblocker im Internet ist das Medienunternehmen Axel Springer vor dem Bundesgerichtshof gescheitert. Der I. Senat sieht in dem Angebot des Werbeblockers Adblock Plus des Anbieters Eyeo keinen unlauteren Wettbewerb und auch keine rechtswidrige aggressive Geschäftspraxis. Die Entscheidung über den Einsatz des Werbeblockers liege letztlich beim Nutzer und nicht bei dem beklagten Unternehmen, sagte der Vorsitzende Richter. Kurz nach der Urteilsverkündung kündigte Springer Verfassungsbeschwerde an. Es gehe es um einen Eingriff in den Kern der freiheitlichen Medienordnung, erklärte Springer.
zeit.de, golem.de

Deutsche Datenschützer leiten Bußgeldverfahren gegen Facebook ein

21.04.2018  Der Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar ist deutschlandweit für Facebook zuständig, und hat aufgrund des kürzlich bekannt gewordenen Datenskandals nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen das Unternehmen eingeleitet. Facebook droht ein Bußgeld von bis zu 300.000 Euro – nicht sonderlich hoch, doch Caspar erhofft sich Signalwirkung. Vorab sagte er, es gehe „insbesondere um das unzulässige Bereithalten von personenbezogenen Daten zum Abruf mittels automatisierter Verfahren. Hintergrund ist die massenweise Zugriffsmöglichkeit, die App-Entwickler auf Daten Dritter bis etwa Mitte 2015 auf der Plattform gewährt wurde.“
handelsblatt.com, spiegel.de

Congstar-Kunden bekommen LTE

03.03.2018  Im Rahmen einer Pressekonferenz verriet Freenet-Chef Christoph Vilanek nebenbei, dass die Telekom schon nächste Woche LTE für die eigene Tochter Congstar freischalten werde. Bislang war die schnelle mobile Internetverbindung Tarifanbietern im Telekom-Netz verwehrt, so dass neben Klarmobil- und Mobilcom-Debitel- auch Congstar-Kunden langsam surfen mussten. Offiziell bestätigt hat das Unternehmen die Berichte zwar noch nicht, Congstar will kommenden Dienstag, 6. März, aber Tarif-Neuerungen ankündigen.
heise.de

Große Sicherheitslücken im 4G-LTE-Netz

07.03.2018  Forscher haben neue Attacken im mobilen Breitbandnetz 4G-LTE aufgedeckt. Durch „Schwachstellen in drei wichtigen Protokollen, die verschiedene Aufgaben in LTE-Netzen erfüllen“ könne es zu gefälschten Notrufen oder abgehörten Gesprächen und Textnachrichten kommen. Ein Angreifer kann sich auch als anderer Nutzer ausgeben, und unter dessen Telefonnummer agieren. „Wir untersuchen im Detail, wie jedermann diese Attacken in der Praxis umsetzen kann“, so Syed Rafiul Hussain, einer der Forscher an dem Projekt. Aktuell gibt es von den Experten keine Sicherungs-Vorschläge für das Protokoll.
zdnet.de

ARD fordert Erhöhung der Rundfunkgebühren

08.01.2018  Der neue ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm plädiert für höhere Rundfunkgebühren als Inflationsausgleich. Als „Ausgleich der allgemeinen Teuerung“ solle der Beitrag ab 2021 für vier Jahre erhöht werden. Ansonsten wären massive Programmkürzungen unabdinglich. Zudem erklärte Wilhelm aber auch, man sei bereit Reformen und Kürzungen durchzuführen – das gelte ebenfalls für Beteiligungen und Tochterfirmen. In der Schweiz steht indessen am 4. März eine Volksabstimmung zur Abschaffung der Rundfunkgebühren an.
golem.de

Tweet gelöscht. Netzwerkdurchsetzungsgesetz macht auch vor Heiko Maas nicht halt

08.01.2018  Im Rahmen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes sind schon zahlreiche Beiträge bei Twitter und Facebook entfernt worden. Jetzt hat es offenbar mit Justizminister Heiko Maas auch jemanden getroffen, der das Gesetz maßgeblich gestaltet und auf den Weg gebracht hat. So ist ein sieben Jahre alter Tweet des Ministers plötzlich verschwunden, in dem Maas den ehemaligen Bundesbankvorstand und Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin angegriffen hat. Der Inhalt: „Beim Besuch der islamischen Gemeinde Saarbrücken ist mir gerade wieder klar geworden, was für ein Idiot Sarrazin ist.“
spiegel.de